Konferenzprogramm

Ablauf der SEROM 3.0 am 19.10.2018

  • ab 12:00 Uhr: Einlass (Brötchen zur Stärkung)
  • 12:45 – 13:00 Uhr: Begrüßung und Organisatorisches (Stefan Macke)


  • 14:40 – 14:55 Uhr: Pause


  • 16:00 – 16:30 Uhr: Pause (Kuchenbuffet)


  • 17:35 – 17:50 Uhr: Pause


  • ab 19:00 Uhr: Gemeinsames Abendessen und Ausklang

Neueste Entwicklungen in der Sprachtechnologie

Sprachtechnologie ist allgegenwärtig. Sie wird heute in vielen Bereichen eingesetzt und stellt ein breites Forschungs- und Entwicklungsfeld dar. Suchmaschine, Chatbot, Sprachassistent im Fahrzeug – allen ist gemein, dass dabei Texte oder Sprachdaten auf technologische Weise verarbeitet werden. Was vor einigen Jahrzehnten noch Zukunftsmusik war, ist heute in unserem Alltag angekommen. Vorstellungen wie das selbstfahrende, sprachgesteuerte Fahrzeug oder Übersetzungssysteme, die Vorschläge in Echtzeit machen, sind mittlerweile Realität geworden bzw. werden weiter entwickelt und erprobt.

Neben Anwendungen, die der reinen „Convenience“ der Endverbraucher dienen, nimmt auch die Zahl der Tools immer weiter zu, die im Geschäftskontext ihre Anwendung finden. So gibt es etwa Systeme zur Evaluierung sprachlicher Qualität im Content-Marketing oder zur maschinellen Vorübersetzung von Geschäftsberichten, Produktinformationen oder Hochglanzbroschüren in der Unternehmenskommunikation.

Im Vortrag wird ein Überblick über spannende aktuelle Entwicklungen in ausgewählten Bereichen gegeben sowie ein besonderer Blick auf die Vorteile neuronaler maschineller Übersetzungssysteme geworfen.


Von Michael Csorba, Andrä Solutions GmbH & Co. KG

Michael Csorba

Michael Csorba, Dipl.-Fachübersetzer, ist Business Development Manager bei Andrä Solutions, dem Hersteller der Translation Management Software ONTRAM. Michael studierte zwei Semester Computerlinguistik in Erlangen, bevor er sein Studium der Internationalen Fachkommunikation in Hildesheim und Paris absolvierte und danach bei der MAN Truck & Bus AG IT-Projekte mit Schwerpunkt Corporate Language Management betreute. Er ist mehrsprachig unterwegs und begeistert sich für analoge Spiele und digitale Kommunikation.

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11/14/17/20 – C++ gestern heute und morgen

Die Programmiersprache C++ gehört immer noch zu den wichtigsten Programmiersprachen überhaupt. Gerade im Embedded Bereich vollzieht sich langsam die Abkehr von C zu C++ und ist dort alternativlos. Es hatte jedoch jahrelang den Anschein, als würde diese Sprache seit Jahren nicht weiterentwickelt und von den Features und Ausdrucksmöglichkeiten hinter neueren Sprachen zurückzufallen. In diesem Vortrag zeige ich an Codebeispielen, welche Revolution tatsächlich seit C++11 stattgefunden hat und dass die Sprache keinesfalls mehr mit der zu vergleichen ist, die man vielleicht vor Jahren kennen (und vielleicht hassen) gelernt hat. Die Umgestaltung der Sprache ist dabei keineswegs abgeschlossen sondern zeigt weitere, vielversprechende Konzepte am Horizont.


Von Dr. Herwig Henseler, PHWT

Herwig Henseler

Prof. Dr. Herwig Henseler ist Informatiker und lehrt Informationstechnik an der PHWT Vechta/Diepholz im Fachbereich Elektrotechnik/Mechatronik. Seine Interessen umfassen Industrie 4.0, Internet, Software-Engineering, Datenbanken sowie privat die Fotografie.

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Automatisierte Oberflächentests unter Android

AMCON bietet eine Auswahl an unabhängigen Softwareprodukten für den ÖPNV, die sich unter anderem durch ihre Hardwareunabhängigkeit auszeichnen. Client-Applikationen nutzen neben Windows und Windows CE auch Android als Basissystem. Hier besteht die große Herausforderung, dem Kunden schnell und flexibel Änderungen des Produktes mit einer hohen Qualität bereitzustellen. Unter anderen kommen hier automatisierte UI-Tests zum Einsatz, um die geforderte Qualität zu gewährleisten. Eine weitere Herausforderung stellt der Einsatz von spezieller Hardware wie z.B. Barcode Scanner zum Verarbeiten von digitalen Fahrberechtigungen dar. Im Vortag beleuchte ich, wie AMCON mit den genannten Aufgabenstellungen umgeht, welche Tools wir einsetzen werden und gebe einen Überblick, wie wir mit den immer wachsenden Herausforderungen umgehen.


Von Thorsten Holtkamp, AMCON GmbH

Thorsten Holtkamp

Ich bin seit 2018 Softwareentwicker im Unternehmen AMCON GmbH mit dem Schwerpunkt Androidentwicklung. Erfahrung in der Softwareentwicklung und Qualitätssicherung konnte ich als Quality Specialist bei der Otto Group im bereich QS Methods & Processes sammeln.

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Datenschutz mal ohne DSGVO

Datenschutz mal aus einer anderen (etwas heiteren) Perspektive der USBStick als Waffe … Gefahren die keiner ausspricht … die schlimmsten Gefahren schonungslos aufgedeckt … ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten die Wahrheit zum Thema Datenschutz und IT-Sicherheit … Aufruf zur digitalen Selbstverteidigung, digitales Karate …

10-20 Minütige Präsentation mit Schmunzeleffekten eventuell Auslegen von Flyern des Foebud (DigitalCourage)


Von Dirk Ihnen, www.dirkihnen.de

Dirk Ihnen

Dirk H. B. Ihnen 1969 geboren Ausbildung zum Marineoffizier und Einsatz als Verbindungsoffizier Studium Physik in Oldenburg Produktmanager/Fachlektorat Data Becker Düsseldorf Ausbilder für Fachinformatiker für die Bundeswehr IT-Organisation der Ev. Luth. Kirche in Oldenburg Fernlehrgang Uni Hagen IT-Sicherheit IT-Sicherheitsbeauftragter TüV Freiberuflich seit 1998: Dozent, IT-Projekte, Entwicklung Neuronale Netze (M(d/I) Matrix), Programmierung in Java, Phyton, …

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Question Thinking! Wie Sie Software entwickeln, die Ihre Kunden wirklich lieben!

Kennst du das Gefühl mit deinen beruflichen und/oder privaten Problemen in scheinbar ausweglosen Lagen zu stecken? Der Grund liegt in den Fragen die du dir stellst. Wer immer nur die gleichen Fragen stellt, wird auch immer nur die gleichen Antworten bekommen. In diesem Vortrag gehe ich speziell auf Fragetechniken ein, womit man effektiv bessere Software erstellt. Am Ende des Vortrages wirst du inspiriert sein neue Fragen zu stellen. Das Ergebnis ist bessere Kommunikation mit Kollegen, Kunden und vorgesetzten, besser Produkte und ein besseres Privatleben. Neben der Inspiration neue fragen zu stellen, werden drei konkrete Tools an die Hand gegeben, die einen dabei helfen die richtigen Fragen zu stellen.


Von Florian Middendorf

Florian Middendorf

Florian Middendorf ist Softwareentwickler bei der Orgadata AG in Leer Ostfriesland, entwickelt die iOS App für SocialCloud Inc und beschäftigt sich mit Disruptive Innovation in Unternehmen. Ganz Nach dem Motto „Die Zukunft von Morgen wird heute gemacht.”

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phito IoT Gateway

Vorstellung eines webbasierten Internet of Things Gateways zur Erfassung und Auswertung von Maschinendaten, etc. Verwendete Technologien: Git, Docker, Jenkins, JEE, MongoDB, REST, Angular


Von Tobias Schierholt, phito Software und Philipp Mählmeyer, phito Software

Tobias Schierholt

Philipp Mählmeyer ist seit zehn Jahren freiberuflicher Softwareentwickler und hat seinen Fokus vor allem auf automatisierte Betriebs- und Maschinendatenerfassung sowie die Datenanalyse (z.B. OEE) gelegt. Tobias Schierholt ist seit 2015 freiberuflich unterwegs und seine Schwerpunkte liegen in der Entwicklung von JEE-basierten Unternehmens-Applikationen, Frontend-Entwicklung mit Angular, sowie IoT. Davor hat er als Angestellter mehrere Jahre MES Software konzipiert und implementiert.

Seit der ersten Serom 2016 arbeiten Philipp und Tobias zusammen an einer modularen webbasierten Software zur Erfassung und Auswertung von betrieblichen Prozessen (u.a. Produktionsdaten, Chargenverfolgung, Reporting etc.) Im Jahr 2018 haben sie sich in Vechta zur phito Software GmbH zusammengeschlossen.

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The Joel Test – Revisited

Back then in 2000 hat Joel Spolsky in seinem Artikel The Joel Test: 12 Steps to Better Code 12 Fragen vorgestellt, mit denen er Software Teams bewertet. Die Auswertung ist einfach: Je mehr dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet werden können, desto besser.

Ich stelle die Fragen auf den Prüfstand und untersuche, welche Kriterien nach 18 Jahren immer noch Bestand haben, welche möglicherweise obsolet sind oder ob sich deren Gewichtung geändert hat.

Darüber hinaus frage ich mich, wie Teams heute aufgestellt sind und bei dem Test abschneiden. Was hat sich als Standard etabliert und was können wir (noch) besser machen?


Von Christian Siewert, deltra Business Software GmbH & Co. KG

Christian Siewert

Christian Siewert ist seit über 10 Jahren als Anwendungsentwickler tätig und derzeit bei der deltra Business Solutions GmbH & Co. KG in Detmold beschäftigt.

Er entwickelt überwiegend in den Programmiersprachen Delphi, C++ und Ruby. Dabei wendet er Praktiken der agilen Softwareentwicklung/eXtreme Programming an.

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Kubernetes in der Praxis

Docker und Kubernetes sind in aller Munde und das Internet ist voll von Blog Artikeln und Tutorials, die beides versuchen zu erklären. Aber, wie „fühlen“ sich Kubernetes und Docker in der Praxis an? Welche Vorteile ergeben sich daraus auch für durchaus kleine Infrastrukturen und wie fügen sich die einzelnen Puzzelteile zu einem großen Ganzen zusammen? Ich werde versuchen anhand einer bestehenden und produktiven Kubernetes/Docker Infrastruktur (React/Node/MongoDB/RabbitMQ) unsere Continuous Delivery Pipeline zu zeigen. Wir werden live und in Farbe Änderungen vornehmen und die einzelnen Schritte theoretisch und praktisch verfolgen.


Von Carsten Voss, ALD Automotive D GmbH

Carsten Voss

Carsten Voss, Wohnhaft in Cappeln seit über 15 Jahren in verschiedenen IT Projekte (zumeist sehr entwicklungslastig) für die ALD Automotive unterwegs. Zurzeit verantwortlich für strategische Projekte bei der ALD Automotive D GmbH in Hamburg.

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Metriken in der Softwareentwicklung

In diesem Vortrag behandle ich das Thema „Metriken in der Softwareentwicklung“. Unteranderem werden folgende Themenbereiche angesprochen:

  • Einführung in Metriken
  • Erstellung von Metriken
  • Auswertung von Metriken
  • Unterstützung der Ergebnisse der Metriken für die Softwareentwicklung
  • Anwendung von Metriken
  • Gefahren von Metriken

Von Markus Weßjohann, ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG

Markus Weßjohann

Seit 10 Jahren als Softwareentwickler bei der ALTE OLDENBURGER in Vechta tätig. Davor 8 Jahre als Softwareentwickler und Berater bei der PPI AG in Hamburg tätig. Bei der Softwareentwicklung liegt der Schwerpunkt auf TDD in den Sprachen Natural, Java und C. Interesse an neuen Sprachen bestehst, aber es fehlt die Zeit. Abschluss als Diplom Mathematiker an der Universität Osnabrück.

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Rückblick

Im Archiv gibt es die Vorträge von 2016 und 2017.