Konferenzprogramm

Agenda der SEROM 2.0

Beginn

  • 12:00 Uhr – 12:45 Uhr: Einlass (Brötchen zur Stärkung)
  • 12:45 Uhr – 13:00 Uhr: Begrüßung und Organisatorisches (Stefan Macke)

Vortragsblock I

  • 13:00 Uhr – 13:20 Uhr: Einführung in Property-based Testing (Stefan Macke)
  • 13:30 Uhr – 13:50 Uhr: Testgetriebene Optimierung des Eventim-Web-Shops (Andreas Möller)
  • 14:00 Uhr – 14:20 Uhr: Continuous Integration – Bei uns geht das nicht (Christian Siewert)

Kurze Pause

  • 14:30 Uhr – 14:45 Uhr: Kaffeepause

Vortragsblock II

  • 14:45 Uhr – 15:05 Uhr: Code RED? Nein! Node-RED und moderne Software Entwicklung. (Klaus Landsdorf)
  • 15:15 Uhr – 15:35 Uhr: Rails Loving Javascript (Dirk Siemers)

Längere Pause

  • 15:45 Uhr – 16:15 Uhr: Pause mit Kaffee und Kuchen

Vortragsblock III

  • 16:15 Uhr – 16:35 Uhr: Vergleich persistenter dynamischer Datenmodelle für einen Formulargenerator in 123erfasst.de (Maximilian Rolfes)
  • 16:45 Uhr – 17:05 Uhr: Machine learning für Einsteiger (André Reimers)
  • 17:15 Uhr – 17:35 Uhr: Entwicklungen und Auswirkungen von neuronaler Übersetzungstechnologie (Sven Steuer)

Kurze Pause

  • 17:45 Uhr – 18:00 Uhr: Kaffeepause

Vortragsblock IV

  • 18:00 Uhr – 18:20 Uhr: Code Reviews – Nur in der Theorie umsetzbar? (Elena Hollen)
  • 18:30 Uhr – 18:50 Uhr: Aufgabenverwaltung mit Todo.txt CLI (Markus Weßjohann)

Abschluss

  • 19:00 Uhr – 20:00 Uhr: Abendessen
  • 20:00 Uhr – 00:00 Uhr: Individuelle Diskussionen

Vorträge auf der SEROM 2.0 am 20.10.2017

Code Reviews – Nur in der Theorie umsetzbar?

Bei dem Thema Code Reviews denkt mancher Entwickler, dass das ein Konstrukt ist, das in der Theorie zwar nett klingt, aber in der Praxis schwer umsetzbar ist. In diesem Vortrag sollen die verschiedenen Code Review Arten erklärt werden und deren Vor- und Nachteile aufgezeigt werden. Das Code Reviews in der Praxis wirklich eingesetzt werden können und neben einem Zeitaufwand auch viele Chancen mit sich bringen, wird anhand einer Durchführung in der Softwareentwicklung der Alte Oldenburger Krankenversicherung AG gezeigt.“


Von Elena Hollen, ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG

Elena Hollen

Ich bin seit 2014 bei der ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG beschäftigt und habe dort im Sommer 2017 meine Ausbildung zur Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung und das Duale Studium Wirtschaftsinformatik beendet. Seitdem bin ich als Technische Redakteurin tätig und studiere berufsbegleitend den Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik an der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel. Ich interessiere mich darüberhinaus für Themen wie Extreme Programming und der Verbesserung von Softwarequalität und dessen Einsatz im Unternehmen.

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Code RED? Nein! Node-RED und moderne Software Entwicklung.

Als Hauptentwickler für die Node-RED Modbus und OPC UA Packages, möchte ich gerne zeigen wie OPC UA und Modbus mit JavaScript dynamisch, funktional und Event-Driven für IIoT Projekte genutzt werden. Beispiele in der IoT bzw. IIoT Plattform Node-RED werden die praktische Anwendung zeigen. Der entstandene Entwicklungsprozess im GitLab mit CI und CD soll die Seite der Software-Entwicklung im Team zeigen, wie gemeinsames „Move faster from idea to production.“ praktisch aussehen kann und warum ein „git push“ reichen sollte, um das nächste Release zu veröffentlichen. Die Tests mit Mocha, die Formatprüfungen mit ES-Lint und die Standardisierung des Formatierens mit Standard.js werden im Verlauf der Presentation interessante Eckpfeiler sein.


Von Klaus Landsdorf, Bianco Royal

Klaus Landsdorf

16 Jahre Software-Entwickler mit dem Schwerpunkt Automatisierung und Manufacturing Normen – derzeit aktiv im Thema IIoT und IoT (Node-RED)

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Einführung in Property-based Testing

Unit-Testing oder gar Test Driven Development sollten heutzutage als Standard bei der Softwareentwicklung gelten. Doch wie kann man als Entwickler sicher sein, alle wichtigen Parameterkonstellationen mit Testfällen abzudecken? Wie vermeidet man das ungute Gefühl, einen wichtigen Anwendungsfall vergessen zu haben? In der Praxis kommen hierfür Verfahren wie Pfadabdeckung, Grenzwertanalyse oder Bildung von Äquivalenzklassen zum Einsatz.

Beim Property-based Testing geht man einen anderen Weg, um Testfälle zu finden: sie werden einfach zufällig generiert. Anstatt sich den Kopf über mögliche Kombinationen von Parametern zu zerbrechen, generiert ein Framework zufällige Eingangswerte für das zu testende System. Schlägt der Test fehl, wird automatisch die einfachste Kombination ermittelt, die einen Fehlschlag verursacht. Mit JUnit-Quickcheck steht für Java ein Framework zur Verfügung, das sich ohne großen Aufwand in bestehende Unit-Tests integrieren lässt.

Dieses Vorgehen erfordert jedoch ein Umdenken beim Entwickler, denn mit den zufälligen Testdaten werden nun nicht mehr konkrete Ergebnisse, sondern allgemeine Eigenschaften der zu testenden Systeme überprüft. In diesem Vortrag wird anhand eines konkreten Beispielprogramms das klassische Vorgehen mit Unit-Tests der Idee des Property-based Testing gegenübergestellt. Die erzeugten Tests werden verglichen und die Auswirkungen auf das Vorgehen und das Ergebnis werden verdeutlicht.


Von Stefan Macke, ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG

Stefan Macke

Stefan Macke ist Softwareentwickler und -architekt bei der ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG aus Vechta. Seit 2007 ist er dort außerdem Ausbilder für Anwendungsentwickler und seit 2009 IHK-Prüfer in Oldenburg. Seine Erfahrungen in der Ausbildung teilt er in seinem Podcast unter http://anwendungsentwicklerpodcast.de. In seinen aktuellen Projekten beschäftigt er sich vor allem mit der Modernisierung von Altanwendungen auf Basis einer serviceorientierten Architektur mit Hilfe von Java.

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Testgetriebene Optimierung des Eventim-Web-Shops

Als Marktführer für Ticketing und Live-Entertainment müssen wir uns bei EVENTIM immer wieder fragen: Wie schaffen wir es, hunderttausende Tickets für einen einzigen Künstler innerhalb von einer Stunde erfolgreich zu verkaufen? Sprich: Wie können wir unsere Performance steigern und gleichzeitig sicherstellen, alle Geschäftsanforderungen dauerhaft zu erfüllen? Regelmäßige Refactorings sind die Antwort. Im Rahmen dieses Vortrags wird gezeigt, wie Spock-Unit-Tests dazu beitragen, eine schnelle Umsetzung neuer Features in Java-basierten Systemen zu garantieren und das Refactoring bestehender Komponenten abzusichern. Und das, ohne dabei manuell auf Reflection zurückzugreifen – mit deutlich kompakter geschriebenen Tests und einer erhöhten Lesbarkeit dieser Tests. Dieser Vortrag richtet sich hauptsächlich an alle, die ein Interesse an Softwaretest und Qualitätssicherung haben, aber auch an Softwareentwickler, für die Unit-Test bisher ein „lästiges Übel“ sind.


Von Andreas Möller, CTS EVENTIM Solutions GmbH

Andreas Möller

Andreas Möller ist Softwarearchitekt bei CTS Eventim. Er arbeitet dort in einem Scrum-Team und konzipiert neue Lösungsansätze für den Webshop auf Basis von Java und JavaEE. Er betreut hauptsächlich die Bereiche BackOffice und externe Schnittstellen des Webshops.

Zuvor arbeitete er mehrere Jahre als Unternehmensberater im Bankenumfeld. Seine Aufgaben reichten von Konzeption und Implementierung von Individuallösungen bis hin zur Projektleitung.

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Machine learning für Einsteiger

  • Kurzer Einstieg in die Grundlagen des Machine Learning.
  • Was steckt mathematisch dahinter?
  • Was kann man damit tun, was nicht?
  • Kleines Beispiel

Von André Reimers, IMA Schellig Group

André Reimers

  • Duales Studium Elektrotechnik
  • 4 Jahre SPS-Programmierer
  • Seit 2 Jahren Softwareentwicklung Anlagensteuerung (Holzbearbeitungs-Maschinen)

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Vergleich persistenter dynamischer Datenmodelle für einen Formulargenerator in 123erfasst.de

123erfasst.de entwickelt einen Formulareditor, mit dem sich ein Kunde in der Webanwendung von 123erfasst.de für spezielle Anwendungsfälle individuelle Formulare erstellen kann, welche daraufhin in der App zur Verfügung stehen. Da der Kunde selbst bestimmen kann, aus welchen Elementen sich ein Formular zusammensetzt, ist es nicht möglich eine feste Datenbankstruktur für die Formularelemente und vor allem für die Eingaben, welche beim Ausfüllen eines Formulars in der App entstehen, vorzugeben. Im Vortrag werden auf Basis dieser Problemstellung verschiedene Ansätze zur dynamischen Speicherung von generischen Daten verglichen.


Von Maximilian Rolfes, 123erfasst.de

Maximilian Rolfes

Maximilian Rolfes studiert seit 2014 Wirtschaftsinformatik an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg. Momentan schreibt er seine Abschlussarbeit bei der 123erfasst.de GmbH.

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Rails Loving Javascript

  • Ein kleiner Überblick über Rails / Geschichte / Grundlagen / Vision
  • Einblick in neue Web Technologien wie Yarn oder Webpack
  • Live Coding einer kleinen Rails App mit Vue.js

Von Dirk Siemers, Sovido GmbH

Dirk Siemers

Co-founder and Developer at @sovido, poultry farmer, enthusiastic @bvb fan and dog owner.

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Continuous Integration – Bei uns geht das nicht

Continuous Integration (CI) ist ein wichtiger Baustein der modernen Softwareentwicklung, wird in vielen Teams aber noch nicht umgesetzt oder nur stiefmütterlich behandelt.

Denn was z.B. im Umfeld der Webentwicklung gefühlt schon „von Haus aus“ Unterstützung findet, entpuppt sich in Legacy-Projekten und auf klassischeren Plattformen oft als nahezu unlösbare Aufgabe: „Bei uns geht das nicht!“.

Ich zeige, wie man den Weg für ein robustes CI-System ebnet, das einen bei der täglichen Arbeit unterstützt und nicht nach kurzer Zeit wieder verworfen wird, weil der Wartungsaufwand zu groß ist. Dazu erläutere ich Grundlagen und stelle u.a. Patterns (und Antipatterns) vor, die dabei helfen, Schritt für Schritt die Voraussetzungen für CI zu schaffen.


Von Christian Siewert, deltra Business Software GmbH & Co KG

Christian Siewert

Christian Siewert ist Anwendungsentwickler bei deltra Business Solutions GmbH & Co. KG.

In seinem Tagesgeschäft wendet er Praktiken der agilen Softwareentwicklung/eXtreme Programming an und hat u.a. Continuous Integration in unterschiedlichen Legacy-Projekten eingeführt.

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Entwicklungen und Auswirkungen von neuronaler Übersetzungstechnologie

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Entwicklungen und Auswirkungen von neuronaler Übersetzungstechnologie. Dabei wurden insbesondere die Qualität der maschinellen Übersetzungen, als auch die möglichen Kosteneinsparungen dieser Technologie betrachtet. Danach wurden diese Erkenntnisse mit herkömmlichen Übersetzungsmethoden verglichen und bewertet. Die Basis des Vortrags sind eigene Analysen, sowie Erkenntnisse aus entsprechenden Fachartikeln. Der Autor erhofft sich dadurch einen interdisziplinären Erkenntnisgewinn und aktiven Austausch, sowie angeregte Diskussionen mit den Teilnehmern.


Von Sven Steuer, Andrä Solutions

Sven Steuer

Sven Steuer ist bereits seit über 10 Jahren Technischer Projektkoordinator in der Software-Entwicklung für Übersetzungsmanagement. Der gebürtige Berliner kam der Liebe wegen in das Oldenburger Münsterland. Aber es war die Leidenschaft für den Beruf und das Bedürfnis nach kreativem Austausch, das ihn schließlich für einen längeren Aufenthalt ins Silicon Valley brachte. Nach Monaten voller neuer Eindrücke und beruflicher Perspektiven, kehrte er wieder in das Oldenburger Münsterland zurück. Bodenständigkeit ist eben doch ein seltenes Gut. Mit Vechta eine neue Heimat gefunden, ging es an die Arbeit. Von der Südoldenburger Gelassenheit inspiriert, wurden viele neue Projekte gestartet. Wenn sich nicht gerade alles um Software dreht, drehen sich die Räder der außergewöhnlichen Autos, die er als Hobby pflegt.

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Aufgabenverwaltung mit Todo.txt CLI

Der Vortrag behandelt eine kurze Einführung in das Aufgabenverwaltungstool Todo.txt CLI. Todo.txt CLI bieten folgende Features:

  • Schnell
  • Einfach
  • Plaintext
  • Plattformunabhängigkeit
  • Durch Add-ons erweiterbar.
  • Für viele Selbstmanagementmethoden existieren bereits Add-ons
  • Eigene Add-ons können einfach selbst implementiert werden

Von Markus Weßjohann, ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG

Markus Weßjohann

Seit 9 Jahren als Softwareentwickler bei der ALTE OLDENBURGER in Vechta tätig. Davor 8 Jahre als Softwareentwickler und Berater bei der PPI AG in Hamburg tätig. Bei der Softwareentwicklung liegt der Schwerpunkt auf TDD in den Sprachen Natural, Java und C. Interesse an neuen Sprachen bestehst, aber es fehlt die Zeit. Abschluss als Diplom Mathematiker an der Universität Osnabrück.

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