Konferenzprogramm

Dies waren die Vorträge auf der SEROM am 04.11.2016:



Domänenspezifische Sprachen mit Xtext

Markus Amshove - SEROM 2016
Markus Amshove – SEROM 2016

Domänenspezifische Sprachen (kurz DSLs) sind Sprachen, welche den Entwickleralltag erheblich erleichtern. Sei es im Routing des Posteingangs, in der Generierung von Persistenzschichten, der Abbildung von Versicherungsmathematik, dem Verfassen von Einkaufslisten oder der Steuerung des eigenen Hauses, bei der Definition der Domäne sind keine Grenzen gesetzt. Durch die Nutzung von DSLs konzentriert sich der Entwickler auf das Wesentliche, d.h. die Domäne und die Frage nach dem „Was soll getan werden“, und lässt den langweiligen Boilerplatecode und die Frage „Wie soll es getan werden“ außen vor. Am Anfang steht eine kleine Grammatik, am Ende ergibt sich eine lauffähige Entwicklungsumgebung mit Codevervollständigung, Refactoring uvm. Diese Evolution vorzuführen, sowie konkrete Beispiele aus der Praxis zu zeigen, ist Ziel dieses Vortrags.


Von Markus Amshove, ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG

Markus Amshove

Ich bin seit 2013 bei der ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG in Vechta beschäftigt, habe meine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung 2015 beendet und bin seitdem dualer Student. In meinem Arbeitsalltag beschäftige ich mich mit der Entwicklung von Domänenspezifischen Sprachen und betreue den Continuous Integration Server für verschiedenste Technologien.

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Einführung in die Container-Virtualisierung mit Docker

Martin Helmich - SEROM 2016
Martin Helmich – SEROM 2016

Container-Virtualisierungstechnologien wie Docker oder rkt haben in den letzten Jahren rasant an Beliebtheit gewonnen. Dieser Vortrag erklärt die Unterschiede zwischen Containervirtualisierung und „klassischer“ Virtualisierung und betrachtet die Einsatzmöglichkeiten von Docker-Containern bei der Entwicklung und Betrieb von Applikationen.


Von Martin Helmich, Mittwald CM Service

Martin Helmich

Martin Helmich hat Betriebswirtschaft & IT in Vechta und Informatik in Osnabrück studiert und ist als System- und Softwarearchitekt beim ostwestfälschen Webhoster Mittwald CM Service beschäftigt. Außerdem ist er Lehrbeauftragter an der Privaten Hochschule für Wirtschaft & Technik. Darüber hinaus engagiert er sich in verschiedenen Open Source-Projekten.

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Einsatz von Datenbrillen in der Industrie

Herwig Henseler - SEROM 2016
Herwig Henseler – SEROM 2016

Im Projekt „Creating 4.0“ der Schulz Systemtechnik GmbH erarbeiteten vier Studierende einen Anwendungsfall für den Einsatz von Datenbrillen. Exemplarisch wurde die Unterstützung eines manuellen Mischvorgangs realisiert. Dafür wurde eine Software erstellt, die eine elektronische Waage, ein Prozessleitsystem sowie eine Google Glass miteinander vernetzt. Neben diesem Projektbericht wird allgemein beleuchtet, ob und wie Datenbrillen im industriellen Umfeld eingesetzt werden können.


Von Prof. Dr. Herwig Henseler, PHWT – Private Hochschule für Wirtschaft und Technik, Vechta/Diepholz/Oldenburg

Herwig Henseler

Prof. Dr. Herwig Henseler ist Informatiker und lehrt Informationstechnik an der PHWT Vechta/Diepholz/Oldenburg im Fachbereich Elektrotechnik/Mechatronik. Seine Interessen umfassen Industrie 4.0, Internet, Software-Engineering, Datenbanken sowie privat die Fotografie.

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ISA95 (DIN 62264) und ISA88 (DIN 61512) als Grundlage im Web of Things

Klaus Landsdorf  - SEROM 2016
Klaus Landsdorf – SEROM 2016

Die Normen ISA95 (DIN 62264) und ISA88 (DIN 61512) bilden eine Grundlage für das Web of Things und Architekturen wie RAMI4.0. Das Web of Things ist der nächste Schritt aus einer Kooperation des W3C mit der OPC Foundation, wobei OPC UA die Schlüsseltechnologien bietet. Dafür können die genannten Normen ein kostengünstiges und weltweit anerkanntes Werkzeug zur Modellierung bieten. Besonders der bald erscheinende Teil 8 der ISA95 bringt neue Ansätze, um die Teile 1 bis 7 deutlicher abzugrenzen und damit einfacher zu gestalten. Der Vortrag soll besonders Sondermaschinen-Hersteller und Software-Entwickler aus der Automatisierung ansprechen.


Von Klaus Landsdorf, Bianco Royal

Bianco Royal

15 Jahre Software-Entwickler mit dem Schwerpunkt Automatisierung und Manufacturing Normen

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Wer braucht eigentlich Microservices? – Aktuelle Trends der Softwareentwicklung in der Praxis

Stefan Macke - SEROM 2016
Stefan Macke – SEROM 2016

Schaut man sich auf den großen Softwareentwicklungskonferenzen um, so könnte man meinen, dass alle Welt heutzutage ihre Software mit funktionalen Programmiersprachen gegen NoSQL-Datenbanken entwickelt und die Ergebnisse als Microservices (oder noch moderner: Nanoservices) veröffentlicht. Alternativ dazu sind natürlich auch reaktive Single Page Apps denkbar. Beides aber selbstverständlich unbedingt in Docker-Containern verpackt. Doch welche Vorteile haben diese hippen Technologien eigentlich genau? Und wer braucht sie wirklich? Sind sie auch für mittelständische Unternehmen interessant? Dieser Vortrag stellt mehrere aktuelle Trends der Softwareentwicklung und -architektur vor und prüft ihre Relevanz für die Praxis in kleinen und mittleren Betrieben.


Von Stefan Macke, ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG

Stefan Macke

Stefan Macke ist Softwareentwickler und -architekt bei der ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG. Seit 2007 ist er dort außerdem Ausbilder für Anwendungsentwickler. In seinen aktuellen Projekten beschäftigt er sich mit der Modernisierung von Altanwendungen auf Basis einer serviceorientierten Architektur mit Hilfe von Java.

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Digitale Prozesse in KMUs mit eigener App realisieren

Tobias Schierholt - SEROM 2016
Tobias Schierholt – SEROM 2016

Anhand eines Beispielprozesses aus dem Maintenance Bereich wird gezeigt, wie mit relativ geringem Aufwand und Kosten dieser mittels einer mobilen App digitalisiert werden kann.

Um dieses Ziel zu realisieren wird als Backend eine JEE Anwendung eingesetzt die via REST mit einer iOS App kommuniziert.


Von Tobias Schierholt, Tobias Schierholt Softwareentwicklung

Tobias Schierholt ist seit 12/2015 selbständiger Softwareentwickler. Davor war er von 2012 bis 2015 Softwareentwickler im MES Bereich (http://www.felten-group.com), von 2010 bis 2012 beim Fraunhofer IWES Bremerhaven und von 2006 bis 2010 Student der Wirtschaftsinformatik an der HS Bremerhaven.

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Buildautomatisierung mit Jenkins, wirklich!

Christian Siewert - SEROM 2016
Christian Siewert – SEROM 2016

Wer heute effizient Software entwickeln möchte, kommt um Buildautomatisierung kaum herum. Continuous-Integration Tools nehmen viel Arbeit ab und sparen wertvolle Zeit. Allerdings kann man bei der Konfiguration – mit wachsendem Projektumfang – schnell den Überblick verlieren. Zum Beispiel dann, wenn man spezielle Anforderungen hat und das System durch unzählige Plugins und eigene Hacks erweitert wird. Oder weil mit der Zeit die Konfigurationen einzelner Jobs voneinander abweichen.

In meinem Vortrag zeige ich, wie wir bei artec unseren gesamten Buildprozess (im Umfeld von Windows, Visual Studio C++ und Delphi), vom Push ins Repository bis zum auslieferbaren Produkt, mit Jenkins automatisiert haben.

Dabei gehe ich auf Probleme ein, die wir in der Vergangenheit hatten. Wie sie durch den Ansatz den wir heute verfolgen, gelöst wurden und welche Vorteile sich gratis eingestellt haben: Zum Beispiel wurde die Build-Konfiguration ins Repository verlagert. Dadurch lassen sich Änderungen daran einfach zurückverfolgen und es wird unnötig das CI-System manuell zu konfigurieren: Alle Jobs werden automatisiert angelegt/aktualisiert. Dies macht es u.a. möglich, bequem in (Feature-)Branches zu arbeiten, die, ebenso wie die Mainline, regelmäßig integriert werden können und ein releasefertiges Paket liefern.


Von Christian Siewert, artec technologies AG

Christian Siewert ist Anwendungsentwickler bei artec technologies AG, wo er überwiegend in C++ und Delphi entwickelt und u.a. für Buildautomatisierung zuständig ist.

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Steuerung für automatische Verbuchungsprozesse im SAP ERP

Stefan Themann - SEROM 2016
Stefan Themann – SEROM 2016

Im SAP ERP werden Unternehmensprozesse abgebildet. Für die einzelnen Schritte werden neue Belege mit Bezug zu bereits bestehenden erstellt oder bestehende geändert, wodurch viele Eingaben und Aktionen vom Anwender notwendig sind. Um die Arbeit effizienter zu gestalten, sollen häufig Prozesse oder Teile automatisch im Hintergrund verbucht werden z.B. für moderne, leicht zu bedienende Oberflächen oder in Schnittstellen. Dabei kann es an vielen Stellen zu Fehlern und Programmabbrüchen kommen. Im Vortrag werden typische Probleme beschrieben und ein Lösungsansatz dargestellt, wie man eine robuste Steuerung für eine automatische Verbuchung aufbauen kann. Auch wenn der Vortrag auf SAP ausgerichtet ist, wird eine ähnliche Steuerung sicherlich für viele hilfreich sein können, die Prozessketten automatisieren wollen.


Von Stefan Themann, selbstständig

Stefan Themann

Stefan Themann arbeitet als selbstständiger SAP Berater und Entwickler im logistischen Umfeld und wohnt in der Nähe von Vechta. Er hat bereits während des dualen Studiums zum Wirtschaftsinformatiker an der FHWT mit SAP angefangen. Nach dem Studium arbeitete er weiterhin etwa drei Jahre als SAP Anwendungsberater bei dem Automobilzulieferer ZF Lemförder GmbH und ging danach für vier Jahre als SAP Berater und Entwickler zu dem IT-Dienstleister brightONE GmbH (vorher Tieto Deutschland GmbH), bevor er sich vor zwei Jahren in dem Bereich selbstständig machte.

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Sketch Notes

Markus Weßjohann - SEROM 2016
Markus Weßjohann – SEROM 2016

Sketch Notes sind graphische Notizen, die Informationen einfach, erklärbar und mit Spaß darstellen. Basiswissen zu Sketch Notes werden präsentiert und vermittelt.

Der Vortrag ist für alle Teilnehmer, die komplexe Sachverhalte verstehen, dokumentieren und/oder präsentieren müssen. Für die Beschreibung, wie man sich die Schuhe bindet, stimmt der Spruch, dass ein Bild mehr als 1.000 Wörter sagt.


Von Markus Weßjohann, ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG

Seit 8 Jahren als Softwareentwickler bei der ALTE OLDENBURGER in Vechta tätig. Davor 8 Jahre als Softwareentwickler und Berater bei der PPI AG in Hamburg tätig. Bei der Softwareentwicklung liegt der Schwerpunkt auf TDD in den Sprachen Natural, Java und C. Interesse an neuen Sprachen bestehst, aber es fehlt die Zeit. Abschluss als Diplom Mathematiker an der Universität Osnabrück.

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